Mittwoch, 5. Dezember 2012

Weihnachtsgeschichten in der Esche

Nun isset wieder vorbei. Kreativgeschichten platzieren die Weihnachtsgeschichten in der Esche, plant, werkelt und macht und tut und.... ratz fatz ist die Zeit um. Und nu?? Planen wir mal wackers fürs nächste Jahr. Aber was war denn dieses Jahr so los?

Nun denn, wie könnte es anders sein hat mich natürlich und unverfroren das fiese weiße Zeugs besucht. Wenn Esche dann Schnee, aber es war im erträglichen Maße. Und wieder hab ich mir die Frage gestellt, warum tu ich mir das jedes Jahr an? Tja warum? Antwort: Wat mut, dat mut oder so.

Also, der Stand war ja aufgebaut somit brauchte ich nur  noch die Reste zu schleppen, die mal wieder auf den letzten aber auch allerletzten Drücker fertig wurden. Und der Kuchen, ja den darf man nicht vergessen. Neue Kreation ... lecker lecker.

Also Bilders her:





Lecker lecker, jam jam Eierlikör-Kirsch-Kuchen aufm Blech mit feinem Schmier drauf.

Die Engelschar... vier Stück hab ich geschafft. Allerdings sind meine Köppe gefilzt und die Flügel mit Strukturpaste gemacht. Gibsbinden hab ich mir geschenkt.




die holzigen 
Gesellen
















Perlen, Knöppe, Ketten und Getier... alles was man so kneten kann fand reissenden Absatz. Aber vor allem die Klickbänder und die Weihnachtsschafe.


Und unser kleinster Gast! Na ja, er gehört auch zum Inventar!


Und wat gabet noch?


Dies und das und jenes und man achte auf die angezogenen Tassen mit Lebkuchenknopf!

So, nun isset wieder vorbei! Schön wars.... schnief!

Und die hiesige Zeitung hat uns dann auch verewigt, na ja zumindest unseren Stand.





Montag, 26. November 2012

Neues aus der Weihnachtswerkstatt

Es brodelt im Gebälk, denn der Countdown läuft. Jedes Jahr unterstütze ich gern den Nikolausmarkt der Esche, auch Stadtteilzentrum Eschenstraße genannt. Ein kleiner feiner Markt angegliedert an einen morgendlichen Gottesdienst mit anschließendem Verkauf von selbst hergestellten Dingen von den ansässigen Gruppen der Esche. Meine Mum turnt da seit Jahren auch mit in vorderster Front und damit die auch immer frischen Wind im Angebot hat mische ich im Hintergrund mit. Termin: 02.12.2012 (1. Advent)

Dieses Jahr gibt es wieder so einige Dinge von mir. Heute möchte ich Euch aber die kleinen süßen Mitbringsel zeigen, die ich gerade angefangen hab zu prodzieren. Die Idee ist nicht von mir. Die kam von der lieben Miri, die auch immer an Nettigkeiten Interesse hat und diese Ideen gern mit mir teilt. Und wie schön, dass sie gerade frisch von einer Vorführung kam und diese süßen Teile dort gebastelt wurden. Eine nette Idee:

Was braucht man dazu alles? Also als erstes die tollen Fähnchen mit den Wünschen zu Weihnachten. Entweder macht man sie selbst oder lässt sie sich schenken. Danke Miri! 

Dann braucht man Zuckerstangen, die bekommt man im Internet. Ich hab jetzt so viele, dass es für ne ganze Ladung Menschen reicht. Leider sind einige schon zerbröselt angekommen. Na egal, dem Magen ist es eh Wurscht. Ach ja apropos Wurscht, ich hab hier nicht nur Karobänder verwertet sondern auch Wurstband. Dieses rot/weiße dünne Band ist Wurstband. Das bekam ich zufälligerweise diese Woche von der lieben Anette, bei der ich Spitze erworben hatte. Übrigens, die mistet ihr Vorräte aus, vielleicht habt ihr ja auch noch was, was ihr unbedingt braucht?

Und Schellen oder Glöckchen oder andere Anhängsel runden die Sache ab. Ich finde die sehr schön und sie werden dann am Sonntag auf dem NikolausMarkt in der Esche verkauft. Alles für einen guten Zweck. Dieses Jahr geht die Spende ans Kinderhospiz, eine gute Sache.

Und noch ein Bild:




Und eins für Miri

 Kannst Du die Schelle erkennen?

Und weihnachtliche Ohrhänger gibt es auch in verschiedenen Farben. 


Hier hab ich mal die grüne Variante festgehalten.

Ja und alle die es nicht zur Esche schaffen, denen verrate ich nächste Woche, wo sie diese Dinge noch erwerben können.

Bis dahin werkel ich weiter, es gibt bestimmt noch tolle Ideen auf den letzten Drücker.












Freitag, 23. November 2012

Advent, Advent ein Lichtlein brennt....

Na klar und wer braucht da nicht einen passenden Kranz. Nun man kann diese nehmen, die alle nehmen oder sucht sich was besonderes. Aber natürlich gibt es diese besonderen Kränze nicht überall, aber hier bei mir.

Kennt ihr dasss, wenn das Tannengrün zwar schön anzusehen ist, aber viel Dreck macht und auch vielleicht in der Nase juckt? Das ist alles ja ganz schön, aber wenn man es nicht verträgt nutzt der schönste Kranz nix. Also hab ich mir vor Jahren was anderes überlegt und im Zuge meines Sägewahns "andere" Kränze hergestellt, nämlich die aus Holz. Und zwar nur Holz und nach Möglichkeit auch nicht mit den Stumpen sondern mit Teelichtern, die man auch einfacher nachbekommt und die auch erschwinglich sind. Und dieses Jahr hat mich der Wahn also wieder gepackt.

Also hier No. 1. Mein absolutes Highlight. Es gibt keine Anleitung, keine Vorlagen, es ist alles individuell meinem Hirn entsprungen, von Hand gezeichnet und gemalt. Mal hier und da verändert. Den ersten Kranz dieser Art gab es 2005, nun kommt der zweite dieser Art.

Der Orientalische


Meine Sicht auf die Weihnachtsgeschichte im Zuge der christlich/moslemischen Verständigung. 
(gelebte Geschichte seit nun vielen Jahren)

 Die heiligen drei Könige bei 1001 Nacht

Sie kamen auf ihren Kamelen, kann jemand das Gegenteil behaupten? 

Alle Teile sind aufgepinnt, so dass man sie wunderbar übers Jahr abnehmen kann. 


Und nun der zweite Kranz, dies ist 

Der Spreiselkranz


Spreisel ist der Name für die Spitzen. Deswegen Spreiselkranz, heute mal kombiniert mit den Fliegenpilzen. Passt ja farblich perfekt. Auch hier hab ich Teelichttüllen verwendet, die auswechselbar sind. Ein Kranz komplett aus Holz, kein Nadeln, kein Nasenjucken.


Und nun hab ich mich noch an was neues gewagt. Die Kombination von Holz und Filz. Also auch kein Grün, aber farblich passend zu dem Spreiselkranz und dann mal doch Stumpen.

Der Filzige


  Ach wat isset schön! vor allem schön zu machen!

Was ich aber leider sagen muss, es gibt keine weiteren dieses Jahr.. mir fehlt einfach die Zeit. Und wer den Orientalischen mag und möchte hat auch leider Pech gehabt. Der hat schon ein neues Zuhause gefunden.

Vielleicht gibt es im nächsten Jahr neue Varianten, wer weiß. Und wer nun die anderen Exemplare gern bei sich im Wohnzimmer stehen haben möchte, darf mich gern anschreiben, dem verrate ich, wo sie zu bekommen sind.

info(at)kreativgeschichten.de

Habt eine schöne Weihnachtszeit!







Montag, 5. November 2012

Lebkuchen am laufenden Band

Die Weihnachtswerkstatt boomt auf allen Kanälen. Im Moment produzier ich für hiesige Märkte. Dabei sind mal erst die Lebkuchen für die Armbänder entstanden. Auch immer ein schönes Wichtelgeschenk!


Donnerstag, 1. November 2012

Neues aus dem Ofen: MyThai

Sie hatte im Rohzustand so einen Touch von Asia... nun ist sie glasiert.







Ein riesiges Teil, schwer wie Hulle und kaum zu bändigen. Die Gesichter herzustellen ist schon eine Herausforderung, aber dann das Bibbern, dass nix reißt, sich nix ablöst oder die Glasur einfach Mist wird ist eine noch viel größere Herausforderung. Man kann ja nicht in den Ofen gucken, erst wenn alles fertig und kalt ist. Tja... und dann ist man mit dem Ergebnis zufrieden oder nicht.

Dies hier war eine Auftragsarbeit... es ist nicht meins... ich mag mehr die lustigen, flippigen Gesellen mit Piercings überall oder anderen liebenswerten Scheußlichkeiten am Körper.... mal sehen, was der Empfänger nun sagt.

Samstag, 27. Oktober 2012

Grün Grün Grün sind alle meine

Knöppe, grün grün grün ist alles was ich hab. Darum lieb ich alles was so grün ist ... la laaallaaaallaaalllaaalaaa.

Also, wir liegen im Trend, machen es aber selber, also ich. Neue Knöppe für die Armbänder. Und erzählt mir nicht, die hab ich auch... ne, denn diese hier sind meinen Fingerchen entschlüpft.




Wie man sieht, sind nun auch die Ringe vorrätig. Wie kommt ihr dran? Fragt doch einfach mal!

Freitag, 26. Oktober 2012

Wir im Ausland

Wenn Engel reisen ist das Wetter top, die Laune ungetrübt und die Versorgung wunderbar. So wünscht man es sich, wenn man einen lang geplanten Urlaub dann antritt. Die Kinder zum ersten Mal in einem Flieger, der Mann auf dem Weg ins Land seiner Väter und ich als Koordinator starte den Versuch 10 Tage nicht kreativ zu sein.

Fangen wir also an: Koffer gepackt, alles drin, die Reise zum Flughafen geht los. Beim CheckIn alles gut, Kontrollen unproblematisch und dann packt der Gatte kurz vorm Bording in seine Innentasche und zieht ein Küchenmesser raus. Nicht dass das unser aktueller Platz für Besteck ist, aber die Situation war schon komisch. Erst machen wir uns nackisch innerhalb der ganzen Kontrollen, das Kind bekommt sogar die Schuhe gescannt und der Herr führt ein Messer unwissend mit ein. Na ob das das Personal dort interessiert?

Dann saßen wir also und die Spannung stiegt...

Was kommt da wohl auf mich zu? Noch nie geflogen..... oho 

Zu unserem Pech saßen wir echt weit auseinander. Die Kinder hatten einen Platz zusammenhängend aber wir Eltern saßen verstreut. Nun ja, bei 3 Stunden ist das auszuhalten aber somit erlebten wir nicht, wie sie den Abflug empfanden. Ich rechte mich also ständig nach hinten, aber keines Blickes wurde ich gewürdigt soviel Spaß hatten sie nun allein. Auch gut!

Es verlief alles hervorragend, der Flug war angenehm mit Rückenwind, der Transfer auch nur kurz und die Ankunft dann morgens im Hotel, wir schrieben 03:00 Uhr in der Früh, ebenfalls vorbildlich. Entgegen den anderen Hotels die wir vorher noch anfuhren und wo die Rezeptionen dunkel waren, erschien unser Hotel in blauer Beleuchtung. Ich dachte, oh.... das ist kein kleines Ding.

Onyria Claros Beach.... alles was wir brauchten, alles war toll, die Betten ein wenig hart aber gut, das eigene Bette ist eh das bequemste.

Wollt ihr einen Blick??

so sah der Blick zu der einen Seite aus


so zur anderen Seite. Unser Appartment war in vorderster Reihe mit Blick aufs Wasser. Herrlich in den Morgenstunden zu beobachten wie die freundlichen Inder in voller Montur das Wasser genossen.



Das war von den Rutschen aus der Blick auf das Hauptgeschehen. Dort waren viele Zimmer untergebracht, die ganzen Restaurants und Spa-Angebote. Wir krackselten also immer brav zum Essen die Berge rauf zu den reichhaltig gefüllten Buffet. Am Strand gab es auch was zu futtern, was aber eher FastFood glich. Brauchten wir dann ab dem 3. Tag nicht mehr.


Rutschen.... das war mit ein Grund, warum ich dieses Hotel dann doch überzeugender fand. Es gab 6 Rutschen mit unerschiedlichen Vor- und Nachteilen. Aber alle waren irgendwie immer mal wieder gut.


Das weiße Kind gehört übrigens mir, im Hintergrund könnt ihr den Eindruck der Lage gewinnen, es war dort stark hanglagig und nix für fußkranke oder gehbehinderte Menschen. Alle Familien mit Kinderwagen waren nicht zu beneiden. Aber das war ja letztendlich auch der Grund, warum wir solch einen Urlaub erst jetzt angetreten sind. Schreiende Blagen, die das Wetter nicht vertragen oder jede Menge Gepüngel mitgeschleppt werden muss.... nein Danke, nicht mit mir.


Das hier war nun die Terrasse, wo wir jedes Essen zu uns nahmen. Das Buffet war reichhaltig und wirklich jeder konnte was finden. Große der lange Schlangen gab es nicht, obwohl das Hotel gut besucht war. Zum Glück war diese Terrasse mit Sonnensegeln überdacht, sonst wäre ich Amok gelaufen bei 30°C. Wie machen die das bloß im Sommer? Das wäre ja nicht auszuhalten.

Ja und chillen waren wir auch, vor allem ich mit nix zu tun... das taten wir dann hier nach dem Frühstück und nach dem Abendessen. Dort hatten wir W-Lan und waren mit der Welt verbunden.



Und natürlich am Strand oder in der Hängematte!



Natürlich hatten wir auch die ein oder andere Tour auf dem Programm, was aber mehr der Befriedigung des Kaufwahns diente. Aber wirklich gefunden hab ich nix. Eigentlich wollte ich ne Tasche, aber die gibt es ja nur mit riesigen Markenlogos. So was brauch ich nicht. Nun hab ich aber auf den letzten Drücker noch eine gefunden, leider zeigt sie sich im Alltag als zu klein. Shit....

Kurzum, der Urlaub war schön, sonnig, warm erholsam und vor allem, ich musste nicht kochen. Nach der Rückkehr hab ich mich dann aber sofort wieder dem Alltagswahnsinn hingegeben und auch der erfreut mich. Der erste Schneemann ist gesägt..... das Weihnachtsgeschäft läuft an!!!